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Die Anfänge

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...Mein Weg zu José Carreras -

  wie ich zum ersten Mal in Berührung mit dieser wunderbaren Stimme kam...

Wie bereits erwähnt, kam ich schon als Kind zur Oper, hatte dann aber eine normale Teeniezeit mit Schlager- und Popmusik. Eine Freundin schaffte es dann aber, mich von der leichten Muse weg zur Oper zu "dirigieren", d. h. sie weckte erneut in mir die Leidenschaft für die Oper. Da sie passionierter Plácido Domingo-Fan war, hörte ich alles, was sie mir auf MC aufgenommen hatte, mit ihm. Mir gefiel, was ich hörte, kein Zweifel. Plácido Domingo ist schließlich wer, und ich habe auch ihn des öfteren live erleben dürfen. Jedoch, und da bitte ich seine vielen Fans um Nachsicht, sprang kein Funke über. Dies sagte ich auch meiner Freundin. Sie bekam anfänglich buchstäblich "Schnappatmung" ob dieser frevelhaften Äußerung und "Majestätsbeleidigung" cool "Okay", sagte sie, "wenn Dich dieser Tenor nicht begeistern kann wie mich, ich hätte da durchaus noch einen Geheimtipp. Vielleicht schafft der es ja." Ohne mir seinen Namen zu nennen, brachte sie mir bei ihrem nächsten Besuch eine MC mit Arien mit, gesungen von der bezauberndsten Stimme, die ich je gehört habe. "DAS ist es", sagte ich. "Wer ist das?" "José Carreras", war die Antwort. Ich verliebte mich vom ersten Ton an in diese samtige Stimme.

Das war im Jahre 1981.

Meine erste Live-Begegnung erfolgte dann im Jahre 1986 mit der schon erwähnten "Tosca" in Essen. Mehr dazu an anderer Stelle.

Es entstand dann eine längere Pause, da es für mich zunächst keine Möglichkeit für weitere Besuche von Auftritten gab. Ich besorgte mir zwar seine diversen Tonträger und sammelte Berichte aus Zeitungen. Dann 1987 DER Schock, als er so schwer erkrankte. In dem Moment bereute ich zutiefst, mir nicht doch etwas mehr Mühe gegeben zu haben, ihn öfters live zu erleben. Ich gebe zu, ich hatte Angst, dass das nun für immer unmöglich sein könnte. Wie erleichtert war ich dann ein Jahr später mit all seinen Fans, dass er sich nach dieser schlimmen Rosskur von der Leukämie erholt hatte und tatsächlich wieder auftreten konnte. Von da an sah man mich stets auf der Jagd nach Terminen und Eintrittskarten. 10 Jahre lang reiste ich durch viele Länder, sah ihn in Opern, Open-Air-Konzerten, Liederabenden. Ja, zugegeben, ich habe mächtig übertrieben, offenbar wollte ich damals alles aufholen, was ich vor der Krankheit versäumt hatte.

Es waren 10 großartige, erlebnisreiche Jahre mit unendlich schönen und berührenden Momenten, die ich um keinen Preis der Welt missen möchte. Viele dicke Ordner sind darüber hinaus gefüllt mit Erinnerungen. Eine umfangreiche Video- und Fotosammlung gehört natürlich auch dazu.

 

 

 

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