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Oper im MiR

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Oper im MiR (Saison 2014/2015)

 

Das MiR hat das Programm schon komplett fertig. Folgendes ist für mich sehr interessant:

Rigoletto - Viva la Diva - Belsazar - die Zauberflöte - die Csárdásfürstin - eventuell der Zauberer von Oz.

Hört sich doch echt wieder toll an, und man hat Aris Agiris engagiert. Dem Spielplan zufolge wird er dann ja den "Rigoletto" singen. Und darauf darf man sehr gespannt sein.

 

05. Oktober 2014, Die Frau ohne Schatten von Richard Strauss

Heute also bekam Herr Strauss seine zweite Chance, und ich habe es nicht bereut, die Vorstellung besucht zu haben. Die Musik ist so zauberhaft, wenn auch sicher nicht leicht für die Sänger zu bewältigen, aber ich schwelgte richtig in den tollen Melodien. Auch das Ensemble war ganz große Klasse, und das ohne jede Ausnahme, was am Ende auch entsprechend honoriert wurde vom Publikum.

Die Inszenierung war, obwohl ich keinen Vergleich hatte mit anderen Aufführungen, nicht ganz mein Fall. Wieso muss denn eine Märchenoper im Weltkrieg spielen? Das nahm dem ganzen Stück etwas von dem Zauberhaften. Schade. Zumindest war die Inszenierung nebst Bühne und den Kostümen homogen und schlüssig, das schon, aber okay, so konnte ich mich voll und ganz auf das Stück und die Musik konzentrieren.

Zum Inhalt (Quelle: Wikipedia):

1. Akt

Der Kaiser und die Kaiserin sind Herrscher der südöstlichen Inseln, eines Traumlands. Seit ihrer Vermählung kann die Kaiserin, Tochter des Geisterkönigs Keikobad, sich nicht mehr in ein Tier verwandeln, aber sie gehört auch nicht zu den Menschen, denn sie wirft keinen Schatten und fühlt sich nicht als Mutter, was als Zeichen ein und dasselbe ist. Ihnen folgt die Amme, die alles Menschliche hasst. Ein Geisterbote verkündet ihr: Die Frist ist bald um; wenn die Frau dann keinen Schatten wirft, muss der Kaiser versteinern. Für die fehlende Fruchtbarkeit trifft ihn, nicht sie der Fluch. Die Kaiserin will den Schatten gewinnen, gemeinsam mit der Amme macht sie sich auf zu den Menschen. Der Färber Barak lebt mit seiner Frau und seinen drei zurückgebliebenen Brüdern in Armut, aber zufrieden. Auch diese Ehe ist unfruchtbar. Die Färbersfrau, ebenso unglücklich wie die Kaiserin, wird von dieser und der Amme umworben, sie soll den Schatten und die ungeborenen Kinder gegen Reichtum abgeben. Sie schließt den Pakt mit der Amme, die Kaiserin versteht den schlimmen Handel, kann ihn aber nicht verhindern. Aus einer Pfanne, in der die Färbersfrau Essen kocht, hört sie die Stimmen der ungeborenen Kinder weinen und klagen. Doch sie trennt die Betten, der Pakt ist geschlossen.

2. Akt

Die Amme lockt das Weib mittels eines schönen Jünglings auf den bösen Weg. Barak weiß nicht, was im Haus und in seiner Frau vorgeht. Angst umgibt die Kaiserin, wie lange ist noch die Frist? Welches Geschick wird ihr begegnen? In der dritten Nacht schafft es die Amme, dass die Färbersfrau ihren Mann angreift, sie kündigt ihm die Treue und erklärt ihm, sie habe ihren Schatten und die ungeborenen Kinder verkauft. Barak reagiert furchterregend: Ihm fällt ein Richtschwert in die Hand, das er gegen seine Frau erhebt. In diesem Moment entgleiten der Amme ihre bösen Geschicke (Übermächte sind im Spiel). Die Erde tut sich auf, verschlingt das Färberpaar, ein Kahn taucht auf, in den die Amme die beiden legt.

3. Akt

Die Geprüften landen in der Geisterwelt, zu einer letzten Prüfung. In einem Tempel sitzt die Kaiserin und harrt des Gerichtes. Das Färberpaar, nunmehr mit Einsicht und gegenseitiger Liebe beflügelt, steht davor; man verwehrt ihnen Einlass. Die Amme entzweit die beiden erneut. „Trink von dem Wasser“, ruft eine Stimme der Kaiserin zu, „und der Schatten wird dein sein“. Die Kaiserin ist verzweifelt, sie hat Mitleid mit den Menschen und fühlt sich ihnen zugehörig. Sie trinkt nicht, da erscheint der Kaiser auf einem Sockel aus Stein. (hier nicht, da steht er vom Stuhl hinter seinem Schreibtisch auf).

Die Darsteller:

  • Der Kaiser - Martin Homrich
  • Die Kaiserin - Yamina Maamar
  • Die Amme - Gudrun Pelker
  • Barak, der Färber - Urban Malmberg
  • Die Färberin - Sabine Hogrefe
  • Der Einäugige - Piotr Prochera
  • Der Einarmige - Joachim Gabriel Maaß
  • Der Bucklige (hier in einem improvisierten Rollstuhl) - William Saetre
  • Der Geisterbote - Dong-Won Seo
  • Der Falke - Dorin Rahardja
  • Erscheinung des Jünglings - Ingo Schiller
  • Stimme des Jünglings - Hongjae Lim
  • Dienerinnen - Dimitra Kalaitzi-Tilikidou, Alfia Kamalova, Anke Sieloff
  • Ein Hüter der Schwelle des Tempels - Alfia Kamalova
  • Stimmen der Wächter der Stadt - Michael Dahmen, Jacoub Eisa, Christian Henneberg, Charles E. J. Moulton, Dong-Won Seo
  • Die Stimmen der Ungeborenen - Marie Heeschen, Almuth Herbst, Dimitra Kalaitzi-Tilikidou, Alfia Kamalova, Dorin Rahardja, Anke Sieloff
  • Eine Stimme von Oben: Dimitra Kalaitzi-Tilikidou
  • Musikalische Leitung - Rasmus Baumann
  • Inszenierung - Michael Schulz
  • Bühne - Dirk Becker
  • Kostüme - Renée Listerdal
  • Licht - Patrick Fuchs, Albert Geisel

Es war ein sehr schönes Opernerlebnis, und ich bin nun neugierig auf die nächsten zwei Strauss-Opern...

04. Dezember 2014, Belsazar von Georg Friedrich Händel

Händel mag ich sehr und habe auch schon einige Male die Händel-Festspiele in Halle besucht. Das heutige Stück kannte ich überhaupt noch und war sehr gespannt darauf.

Das Bühnenbild ist zunächst nur eine Art Turm in schwarz mit Eingängen, Gittern und zeitweise mit Licht, aber er war drehbar, und dann sah man das Lager der Juden, oder den Königspalast, mal mit schwarzen Tüchern, mal prächtig mit viel Gold. Die Kostüme waren sehr passend, am schönsten gekleidet war Nitocris als Königin Mutter, sie trug immer besonders feine Roben. Die Juden sah man in typischer Kleidung der orthodoxen Juden, es fehlten auch nicht die Seitenlocken. Die Krieger trugen altertümliche Uniformen und die Palastwachen schöne Gewänder in kräftigen Farben.

Mir gefiel das sehr, es war etwas fürs Auge. Dazu dann Händels wunderbare Musik zum Träumen. Bei ihm sind selbst Rezitative melodiös.

Es stand ein äußerst spielfreudiges und sehr überzeugendes Ensemble auf der Bühne:

  • Belsazar - Attilio Glaser - ein Gastsänger - er sang super schön und spielte diesen dekadenten Widerling à la Caligula einfach nur klasse. Sehr überzeugend!
  • Nitocris - Alfia Kamalova - ich habe mich riesig gefreut meine Lieblingssängerin wieder einmal in einer großen Rolle erleben zu dürfen. Meine Güte, was für eine hinreißend schöne, klare Stimme, und sie sang wie immer makellos. Ihre Darstellung war wirklich super und mehr als überzeugend. Hinreißend! Ich sage es gerne wieder: wenn sie die Bühne betritt, geht die Sonne auf smiley
  • Cyrus - Anke Sieloff - super, wie immer! Spitze gesungen und klasse dargestellt, auch sehr überzeugend!
  • Daniel - Almuth Herbst - sang ihre Partie mit wunderschöner Stimme und war wieder einmal sehr überzeugend als Darstellerin!
  • Gobrias - Dong-Won Seo - er gefiel mir auch, wie immer. Er sang super und stellte seine Partie super dar!
  • Bote - Wolf-Rüdiger Klimm
  • Der Schreiber - Julius Warmuth - eine stumme Rolle, aber klasse dargestellt!
  • Persischer Gefangener - Niklaas Lengwenat - ebenfals eine stumme Rolle, aber darstellerisch super klasse!
  • Ein Jude - Baycan Sarcan - auch eine stumme Partie, und ebenfalls hervorragend darestellt!
  • Tenorsolo - Georg Hansen - ausgezeichnet!
  • Musikalische Leitung - Christoph Spering
  • Inszenierung - Sonja Trebes
  • Bühne - Hyun Chu
  • Kostüme - Renée Listerdal
  • Chorleitung - Christian Jeub
  • Dramaturgie - Stephan Steinmetz

Ich gehe mal davon aus, dass dieses Werk kaum jemandem wirklich bekannt ist, daher nachstehend der Inhalt (Quelle Programmheft des MiR)

Babylon, 539 v. Chr. Die einst stolze und prächtige Hauptstadt Assyriens steht kurz vor dem Fall. Schon hat der Perserkönig Cyrus vor den Mauern Stellung bezogen, um die Stadt zu erobern. Doch die Befestigungen sind uneinnehmbar und die Vorräte reich. Darum fühlt sich auch der babylonische Herrscher Belsazar sicher und führt ein Regiment der Gewalt. In der Stadt befinden sich noch die Juden in Gefangenschaft, denen Daniel das baldige Ende der Herrschaft Belsazars und ihre Freiheit voraussagt. Auch Königinmutter Nitocris erkennt die Gefahr und hält nach neuen Allianzen Ausschau. Cyrus greift zu einer List, um Babylon einzunehmen: Er lässt den Euphrat, der mitten durch die Stadt fließt, aufstauen und seine Armee an einem Festtag in die Stadt marschieren. Im Palast ereignet sich derweil die im Alten Testament geschilderte Szene: Während eines Gelages geschehen rätselhafte Dinge. Nur Daniel weiß deren Sinn zu deuten: mene mene, tekel, upharsin – Gezählt, gewogen, geteilt. Belsazars Macht endet, Cyrus zieht als neuer Herrscher Babylons ein und die Juden sind frei.
 
Es war ein wunderschöner Opernabend, den ich selbstredend wiederholen werde!
 
 
03. Januar 2015, Belsazar von Georg Friedrich Händel
 
Ich bin schon froh, mir diese schöne Oper erneut angesehen zu haben. Da ich sie vorher nicht kannte, diente ein erneuter Besuch dem besseren Verständnis. Hat mir wieder ausnehmend gut gefallen.

18. Januar 2015, Die Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart - Wiederaufnahme

Diese Produktion hatte ich vor langer Zeit einmal gesehen, und dann noch von einem schlechteren Platz. Dieses Mal, in der ersten Reihe, sah ich natürlich viel mehr. Es gefiel mir sehr, dass sich manches im Publikum abspielte: Papageno kam aus dem Orchestergraben geklettert und sang eine Arie teilweise direkt vor mir, dann später saßen er und Tamino ebenfalls in der ersten Reihe und blieben dort eine Weile, bevor sie wieder auf die Bühne gingen. Da fühlt man sich als Zuschauer immer ein wenig dabei und mittendrin.

Es ist eine sehr bunte und schöne Produktion, die mit wenigen Requisiten auskommt. Man arbeitete viel mit verschiedenen roten Vorhängen, die von vorne bis hinten den Raum unterteilten, und wo sich dann die einzelnen Szenen abspielten. Gut gemacht. Auch die Kostüme waren überaus phantasievoll: die Königin der Nacht sah ein wenig wie eine Domina, und mit sechs Brüsten versehen, wie eine Art Übermutter aus. Dazu hatte man ihr eine hohe Stirn verpasst und eine rote Perücke mit schriller Frisur aufgesetzt. Dagegen war die gute Pamina nahezu harmlos und brav gekleidet in ein weißes bodenlanges Kleid mit angesetzten Ärmeln. Tamino war in rosa gewandet, Papageno und Papagena trugen sehr bunte und echt schöne Kostüme in Gelbtönen. Monostatos war pechschwarz von Kopf bis Fuß, trug eine Perücke mit ganz langen glatten Haaren und Schuhe mit abenteuerlich hohen und witzigen Absätzen, enge Hosen, T-Shirt und einen langen Mantel. Sah irgendwie stark aus! Sarastro zeigt sich zunächst mit seinen Leuten in Jägerkluft, später dann überaus elegant in rotem Frack, so waren auch seine Priester gekleidet. Sah richtig toll aus. Ulkig auch die drei Damen: etwas verblühte Ladies in schwarz mit Schleierhütchen und Schirmchen, grauen Perücken. Das hatte schon was. Und ihre "Anmache" Tamino gegenüber wirkte dadurch natürlich etwas grotesk. Die drei Knaben waren in grau gekleidet und sahen aus wie Rettungshelfer bzw. Feuerwehrleute. Sie kamen von oben herunter an Seilen. Fand ich auch ganz toll. Und es gab auch witzige Einfälle: eine der Damen schnappte einem Flötisten seine Flöte weg, als der sich wehrte, verhaute sie ihn mit ihrer Handtasche. Zu Beginn kam Papageno mit seinem Netz und haute es dem armen Dirigenten auf den Kopf. Als er nach etwas Essbarem fragte, bekam er einen Eimer Popcorn und eine Flasche Wasser aus dem Orchestergraben gereicht, und am Ende Szene drückte er alles dem Dirigenten in die Hand. Das war irgendwie witzig gemacht.

Mir hat die Produktion total gut gefallen.

Falls jemand die Oper tatsächlich noch nicht kennt, hier mal der Inhalt (Quelle: Wikipedia)

Erster Aufzug

1. Szene:

Tamino, ein Königssohn, wird in einer wilden Felsengegend von einer Riesenschlange verfolgt. Er selbst hat dabei seine Waffen eingebüßt und ist der Schlange wehrlos ausgeliefert (Zu Hilfe! Zu Hilfe! Sonst bin ich verloren). Tamino fällt in Ohnmacht, wird aber von drei Damen, den Dienerinnen der Königin der Nacht, gerettet, die die Schlange töten. Alle drei verlieben sich in Tamino und streiten sich darum, welche von ihnen allein bei ihm bleibe und welche beiden zur Königin zurückkehren sollen, um sie zu benachrichtigen. Schließlich verlassen sie alle drei Tamino, mit dem Versprechen, ihn bald wiederzusehen. Tamino erwacht und wundert sich, dass er noch am Leben ist und die Schlange tot vor ihm liegt. Da hört er ein seltsames Pfeifen und versteckt sich. Papageno, der als „merkwürdiges Wesen“ – „halb Mensch, halb Vogel“ – beschrieben wird, betritt die Szene. Er hat einen Vogelkäfig bei sich, der einige Vögel enthält, die für die Königin der Nacht bestimmt sind. Danach verlässt Tamino seine Deckung, und es folgt eine gegenseitige Vorstellung, bei der sich Papageno als Diener der Königin der Nacht bezeichnet (Der Vogelfänger bin ich ja). Tamino hat von dieser mysteriösen Königin bereits gehört und begehrt sie zu sehen. Papageno klärt ihn darüber auf, dass noch kein Mensch die Königin der Nacht gesehen hat. Schließlich gibt er auf Taminos Frage an, selbst die Schlange getötet zu haben.

Die drei Damen kehren von der Königin zurück. Zunächst wollen sie Papageno seinen Lohn überreichen. Statt des üblichen großzügigen Lohns wird er jedoch ob seiner Lüge bestraft: Er erhält Wasser und einen Stein, der Mund wird ihm mit einem goldenen Schloss verschlossen. Dann wenden sie sich an Tamino, dem sie ein Bildnis von Pamina, der Tochter der Königin der Nacht, überreichen. Sie versprechen ihm Ruhm, Ehre und Glück, wenn ihm dieses Bild nicht gleichgültig sei. Allein gelassen besingt Tamino seine entflammte Liebe zu Pamina (Dies Bildnis ist bezaubernd schön).

2. Szene

Die drei Damen kehren zurück und erzählen Tamino, dass ihre Königin seine Worte mit Freude gehört und ihn zum Retter ihrer Tochter Pamina bestimmt habe. Diese sei von einem „bösen Dämon“ namens Sarastro entführt worden. Ohne zu zögern entschließt sich Tamino, zur Rettung und Befreiung Paminas aufzubrechen, worauf die Damen verschwinden.

Die Königin der Nacht wiederholt noch einmal die Botschaft, die bereits ihre drei Dienerinnen überbracht hatten: Sie bittet Tamino um die Rettung ihrer Tochter aus Sarastros Gewalt und verspricht sie ihm im Falle seines Sieges zur Frau (O zittre nicht, mein lieber Sohn!). Darauf schließen sich die Berge wieder.

3. Szene

Die drei Damen erscheinen ein weiteres Mal und befreien Papageno von seinem Mundschloss (Quintett: Hm Hm Hm). Dafür muss er versprechen, nie mehr zu lügen und Tamino bei der Befreiung von Pamina zu begleiten. Papagenos ängstlichen Widerstand vor Sarastros Zorn besänftigen sie, indem sie ihm ein silbernes Glockenspiel als Belohnung überreichen. Tamino erhält eine Zauberflöte. Beide Instrumente sollen vor Gefahren schützen und Feinde zum Guten verwandeln, wenn man auf ihnen spielt. Auf die Frage nach dem Weg in Sarastros Reich schweben drei junge Knaben vom Himmel herab, die Tamino und Papageno den Weg weisen. Außerdem sollen sie sie auf ihrer Reise beraten. Die beiden Männer und die Damen der Königin nehmen Abschied voneinander.

4. Szene:

In Sarastros Burg unterhalten sich drei Sklaven voller Schadenfreude über ihren Peiniger und Oberaufseher Monostatos. Dieser sollte Pamina entführen, doch nachdem dies geglückt war, konnte Pamina ihm durch eine List wieder entkommen. Nun freuen sie sich schon auf die Bestrafung ihres Meisters. Da ertönt Monostatos wütende und zugleich triumphierende Stimme (Du feines Täubchen, nur herein!): Es ist ihm gelungen, Pamina wieder einzufangen, und er befiehlt nun, Fesseln anzuschaffen, um sie zu binden. Paminas Flehen um Gnade lässt ihn unberührt. Er fühlt sich zu Pamina hingezogen und bedrängt sie. Papageno erscheint und rettet sie aus dieser Situation. Beide, Papageno und Monostatos, halten sich gegenseitig für den leibhaftigen Teufel. Sie fliehen voreinander, während Pamina in Ohnmacht sinkt.

Als sie wieder erwacht, ist Papageno zurückgekehrt. Nachdem dieser sich mit Hilfe des Bildnisses von der Königin davon überzeugt hat, mit der Richtigen zu sprechen, erfährt sie, dass er und der Prinz zu ihrer Rettung ausgesandt wurden und dass Tamino sich in ihr Bildnis verliebt habe. Pamina ist entzückt von ihrer bevorstehenden Rettung. Sie lässt ihr anfängliches Misstrauen fallen und beschließt, mit ihm zu fliehen (Bei Männern, welche Liebe fühlen).

5. Szene:

Die drei Knaben haben Tamino zu den drei Tempeln von Sarastro geführt (Zum Ziele führt dich diese Bahn) und ermahnen ihn, standhaft, duldsam und verschwiegen zu sein, um seinen Auftrag erfolgreich zu vollenden. Allein gelassen, sucht Tamino Eingang zu finden in die Tempel, deren drei Pforten die Aufschriften Vernunft, Natur und Weisheit tragen. Von den ersten beiden Pforten wird er durch ein lautes „Zurück!“ verbannt. Als er in den Weisheitstempel eintreten will, kommt ihm ein alter Priester entgegen. Auf seine Fragen erfährt er von Tamino, dass dieser zur Rettung Paminas aus Sarastros Gewalt ausgesandt ist, der ein skrupelloser Bösewicht sei. Der Sprecher klärt Tamino darüber auf, dass er von einem Weib verblendet wurde und Sarastro nicht der Bösewicht ist, für den er ihn hält. Er bestätigt Tamino jedoch, dass Sarastro Pamina entführen ließ. Auf Taminos verzweifelte Frage („so ist denn alles Heuchelei?“), wie er Pamina retten könne, erklärt der Priester nur: Ein Weib tut wenig, plaudert viel ... dies [man opferte Pamina schon?] dir zu sagen, teurer Sohn, ist jetzund mir noch nicht erlaubt ... Sobald dich führt der Freundschaft Hand ins Heiligtum zum ew'gen Band. Darauf verschwindet er. Tamino, verlassen und ratlos, erhält von unsichtbaren Stimmen aus dem Tempelinneren die Bestätigung, dass Pamina noch lebt. Erfreut darüber, spielt er auf seiner Zauberflöte (Wie stark ist nicht dein Zauberton). Bei ihrem Ton gesellen sich die wilden Tiere der Wildnis zahm und freundlich zu ihm. Nur Pamina erscheint nicht. Papageno hat dies gehört und spielt seinerseits, wie aus weiter Ferne leise hörbar, auf seiner Vogelfängerflöte. Diese „Antwort“ weckt in Tamino die begeisterte Hoffnung, dass Papageno Pamina bereits gefunden habe und sie beide auf dem Weg zu ihm seien. Er eilt ihnen ungeduldig entgegen, verfehlt sie jedoch.

6. Szene:

Pamina und Papageno haben auf der Flucht Taminos Flötenzeichen gehört und glauben sich gerettet. Da taucht überraschend Monostatos auf, der sie verfolgt und belauscht hat. Er befiehlt seinen Sklaven, die beiden Flüchtlinge zu fesseln und gefangen zu nehmen. In dieser Not erinnert sich Papageno an das Geschenk der drei Damen. Als er das Glockenspiel ertönen lässt, werden Monostatos und seine Gehilfen zahm wie Marionetten und tanzen fröhlich singend davon (Das klinget so herrlich). Die Geretteten wollen endgültig fliehen.

Sie bleiben stehen, als Posaunen erklingen und Sarastro angekündigt wird (Es lebe Sarastro). Er erscheint mit seinem Gefolge als prachtvoll gekleideter Priester in einem von Löwen gezogenen Triumphwagen. Pamina wirft sich ihm demütig zu Füßen und erfleht ihre Freilassung – um der Sorge ihrer armen Mutter willen. Außerdem scheint sie sich zu sorgen, Sarastro habe vor, sie zur Frau zu nehmen, was die Handlung bis hierher auch nahelegt. Sarastro antwortet Pamina freundlich und ehrerbietig ("ein Mann muss eure Herzen leiten, denn ohne ihn pflegt jedes Weib aus ihrem Wirkungskreis zu schreiten"), gewährt ihr die Freiheit jedoch nicht. Zudem sei ihm bekannt, dass Pamina einen anderen (Tamino) sehr liebe. Bevor er über Paminas weiteres Schicksal Auskunft geben kann, taucht Monostatos auf. Es ist ihm gelungen, Tamino einzufangen, der mit „dieses Vogels [Papagenos] List“ Pamina entführen wollte. Er hofft auf Sarastros Anerkennung und Belohnung, wird jedoch unerwarteterweise mit 77 Sohlenschlägen bestraft. Tamino und Papageno werden auf Sarastros Anordnung in den Prüfungstempel geführt, er selbst hingegen begibt sich mit Pamina in den Tempel. Unter dem Preisgesang des Chors auf Sarastro fällt der Vorhang.

Zweiter Aufzug

 

1. Szene:

Sarastro versammelt die Priester um sich (Marsch der Priester, O Isis und Osiris). Er verkündet ihnen, dass er Tamino für Pamina bestimmt habe. Dies sei der Grund, warum er sie der „stolzen Mutter“ entriss, die durch „Blendwerk und Aberglauben das Volk [verführen] und den Tempel zerstören“ wolle. Tamino soll als Priester eingeweiht werden. Auf Fragen der Priester bestätigt Sarastro, dass Tamino genügend Tugend, Verschwiegenheit und Wohltätigkeit besitzt, um in den Priesterorden aufgenommen zu werden. Sollte er jedoch die Prüfungen nicht bestehen, also zu Tode kommen, so sei er Isis und Osiris bestimmt und werde von ihnen im Götterreich belohnt. Tamino befindet sich an der nördlichen Pforte des Tempels, voll Verlangen, „seinen nächtlichen Schleier von sich zu reißen und ins Heiligtum des größten Lichtes zu blicken“. Gemeinsam mit den Priestern erbittet Sarastro den Schutz der Götter für Tamino und bürgt für ihn: „Er besitzt Tugend? – Tugend! – Auch Verschwiegenheit? – Verschwiegenheit. – Ist wohltätig? – Wohltätig!“ Er ruft die Priester zur Abstimmung. Nach ihrer Zustimmung dankt er ihnen „im Namen der Menschheit“ und deckt die Hintergründe der Bewerbung Taminos auf. Sobald Tamino zu den Eingeweihten gehöre, so sei der Sache der „Weisheit und Vernunft“ gegenüber dem „Vorurteil“, das durch „Blendwerk und Aberglauben das Volk berücken und unseren festen Tempelbau zerstören will“, ein großer Vorteil erwachsen. Dennoch werden erneut Zweifel aufgrund der Gefährlichkeit der Prüfungen laut, denn Tamino sei schließlich ein Königssohn. Sarastro entgegnet: „Mehr noch – er ist Mensch!“. Dann gibt er voller Vertrauen Anweisung, Tamino und Papageno den Prüfungen zu unterziehen.

2. Szene: Im  Vorhof des Prüfungstempels, die erste Prüfung: Mündigkeit

Mit verdeckten Häuptern werden Tamino und Papageno in den Vorhof des Prüfungstempels geführt. Sie werden von ihren Augenbinden befreit. Die erste Belehrung beginnt mit der Frage: „Was sucht oder fordert ihr von uns? Was treibt euch an, in unsre Mauern zu dringen?“ Tamino antwortet mit: „Freundschaft und Liebe“ und will selbst den Tod nicht scheuen, woraufhin er gewarnt wird, dass es noch nicht zu spät sei „zu weichen“. Tamino ist jedoch fest entschlossen und muss dies dreimal bekräftigten, bevor dies mit Handschlag beschlossen wird. Papageno hingegen würde lieber wieder in den Wald zu seinen Vögeln zurückgehen. Er hat fürchterliche Angst und zeigt keinerlei Bereitschaft, sich irgendwelchen Gefahren auszusetzen. Der Priester kann ihn jedoch zum Weitermachen umstimmen: Sarastro habe Papagena für ihn „aufbewahrt“, die ihm gleich sei, und fügt nach Papagenos Zustimmung hinzu, dass Männer, „welche Liebe fühlen“, für die „Weisheitsliebe“ nicht verloren seien. Für die zweite Prüfung wird ihnen bereits „heilsames Stillschweigen auferlegt“: Papageno wird Papagena sehen, ohne jedoch mit ihr sprechen zu dürfen. Er wird mit aller Strenge zu Mut und Schweigsamkeit ermahnt. Jedoch schon die ersten Blitze und Donner schüchtern Papageno ein. Auch Tamino wird „Pamina sehen, aber nie sie sprechen dürfen“.

Aus der Versenkung tauchen die drei Damen der Königin der Nacht auf, um Tamino und Papageno Angst einzuflößen und ihre nächste Prüfung zum Scheitern zu bringen (Wie? Wie? Wie? Ihr an diesem Schreckensort?). Sie erinnern Tamino an die Verpflichtung seines Versprechens gegenüber der Königin, berichten, dass die Königin bereits heimlich in den Palast Sarastros eingedrungen sei, und bedrohen Tamino mit dem Tod. Tamino lässt sich davon nicht beirren. Papageno hingegen stammelt wirr vor sich hin und lässt sich von den Drohungen der drei Damen gründlich einschüchtern. Da treten die Priester auf und verwünschen die Eindringlinge in die Hölle. Unter lautem Wehgeschrei versinken die drei Damen und Papageno fällt in Ohnmacht.

3. Szene: 

 

Pamina schläft in einem Garten. Monostatos will diese günstige Gelegenheit nutzen, Pamina heimlich zu küssen (Alles fühlt der Liebe Freuden). Die Königin der Nacht erscheint aus der Versenkung, um Monostatos abzuwehren, worauf Pamina erwacht. Monostatos zieht sich eingeschüchtert zurück, belauscht jedoch heimlich die folgende Szene. Pamina eilt voller Freude in die Arme ihrer Mutter. Diese weist sie jedoch kalt zurück. Sie könne Pamina nun, da Tamino sich den Eingeweihten gewidmet habe, nicht mehr schützen. Sie überreicht ihrer Tochter einen eigens für Sarastro geschliffenen Dolch und droht ihr, sie zu verstoßen, wenn sie Sarastro nicht töte. Dadurch will sie den „alles verzehrenden“ Siebenfachen Sonnenkreis zurückerhalten, den ihr verstorbener Mann dem Sarastro vererbte, statt, wie alles andere, ihr und ihrer Tochter. Sie bekräftigt diesen Wunsch mit einem Racheschwur. Monostatos hat die Szene belauscht und versucht Pamina zur Liebe zu erpressen. Paminas Flehen lässt Monostatos ungerührt, doch Sarastro erscheint. Monostatos sucht sich aus seiner Verlegenheit zu retten, indem er Sarastro von dem geplanten Mordanschlag berichtet. Sarastro schickt ihn jedoch erzürnt fort („Ich weiss nur allzuviel. – Weiss, dass deine Seele eben so schwarz als dein Gesicht ist […]“). Daraufhin beschließt Monostatos, sich der Königin der Nacht anzuschließen. Pamina fleht um Gnade für ihre Mutter. Sarastro beruhigt sie: „In diesen heil’gen Hallen kennt man die Rache nicht“.

4. Szene: Eine Halle im Prüfungstempel, die zweite Prüfung: Verschwiegenheit

 

Tamino und Papageno werden in eine Halle geführt und erneut ermahnt, Stillschweigen zu bewahren. Papageno versucht, Tamino zum Sprechen zu überreden. Tamino bleibt standhaft. Da nähert sich ein hässliches altes Weib und verleitet Papageno mit einem Krug Wasser zum Sprechen. Sie gibt sich als seine Geliebte aus, die außerdem nur 18 Jahre alt sei. Als Papageno, erstaunt und belustigt darüber, ihren Namen erfragen will, verschwindet sie unter Donner und Blitz. Papageno gelobt, kein Wort mehr zu sprechen. Die drei Knaben erscheinen und bringen Speis’ und Trank und die Flöte und das Glockenspiel („Seid uns zum zweitenmal willkommen“). Während Papageno genüsslich speist, spielt Tamino auf seiner Flöte. Von dem Ton angezogen, erscheint Pamina. Taminos Schweigen verwirrt sie. Als sie weder Tamino noch Papageno zu einer Erklärung bewegen kann, glaubt sie, Taminos Liebe verloren zu haben und wendet sich verzweifelt ab („Ach, ich fühl’s, es ist verschwunden“). Tamino und Papageno werden durch ein Posaunenzeichen zur nächsten Prüfung gerufen.

5. Szene:

Die Priester besingen Taminos Tugend („O Isis und Osiris, welche Wonne!“). Sarastro lobt Taminos Standhaftigkeit. Nun habe er noch eine schwere Prüfung zu bestehen. Sarastro ruft Pamina, um Taminos Mut zu stärken. Tamino und Pamina nehmen trauernd Abschied. Sarastro verheißt ihnen ein Wiedersehen und trennt sie.

Papageno hat die Prüfung nicht bestanden und wurde von Tamino getrennt. Ein Priester kündigt ihm die Erlassung einer göttlichen Strafe an, jedoch verliere er dafür die Einweihungswürde. Papageno gibt sich mit einem guten Glas Wein zufrieden, das ihm gewährt wird. Angeheitert spielt er sein Glockenspiel („Ein Mädchen oder Weibchen wünscht Papageno sich!“), worauf die hässliche Alte wieder erscheint. Sie droht Papageno mit ewiger Kerkerhaft, wenn er sie nicht zur Frau nehmen will. Papageno gelobt ihr daraufhin ewige Treue (solange er keine Schönere fände). Da verwandelt sich die Alte in ein schönes junges Weib, in dem Papageno seine versprochene Freundin Papagena erkennt. Von den Priestern werden beide gewaltsam getrennt, da Papageno ihrer noch nicht würdig ist. In seiner Empörung flucht Papageno gegen die Einmischung der Priester und wird vom Boden verschlungen.

6. Szene: Finale

Die drei Knaben erscheinen zum dritten Mal („Bald prangt, den Morgen zu verkünden“). Die Knaben bemerken Pamina, die sich aus enttäuschter Liebe zu Tamino mit dem Dolch, den ihr die Mutter gab, töten will. Die drei Knaben halten sie gewaltsam davon ab und verkünden ihr Taminos Liebe. Erfreut eilt Pamina mit den Knaben ihrem Geliebten entgegen.

7. Szene: Die Schreckenspforten, die dritte Prüfung:  Standhaftigkeit

Die zwei Geharnischten führen Tamino zu seiner dritten und letzten Prüfung („Der, welcher wandert diese Straße voll Beschwerden“). Er soll zwei finstere Berge durchschreiten, in denen im einen Feuer und im anderen Wasser tobt. Tamino ist dazu entschlossen. Pamina eilt herbei, um ihn zu begleiten, was ihr erlaubt wird, ebenso wie das Gespräch untereinander. Sie rät ihm, die Zauberflöte zu ihrem Schutz auf ihrem Weg zu spielen. Beide durchwandern unbeschadet die Schreckenspforten und werden unter dem Lobgesang der Eingeweihten zu den bestandenen Prüfungen beglückwünscht. („Triumph, Triumph! du edles Paar! Besieget hast du die Gefahr!“).

8. Szene:

Papageno wurde aus dem Tempel entlassen. Aus Sehnsucht nach seinem verlorenen Weibchen will er sich das Leben nehmen und sich an einem Baum erhängen. Auch die Bitten, dass sich „Irgendeine“ auf dreimaliges Zählen finden möge, fruchten nicht. Die drei Knaben halten ihn in letzter Sekunde von seinem Vorhaben ab und raten ihm, sein Glockenspiel zu spielen. Auf dessen Klang erscheint Papagena und beide fallen sich, nun endlich glücklich vereint, in die Arme (Pa-Pa-Pa-Pa-Pa).

9. Szene:

Die Königin der Nacht ist mit den drei Damen und Monostatos in den Tempel eingedrungen, um Sarastro zu stürzen. Die Königin verspricht Monostatos Pamina zur Frau, wenn ihr Plan gelingt. Donnergrollen und Wasserrauschen künden von einer nahenden Bedrohung. Die Gehilfen der Königin geloben den Racheschwur.

Die Verschwörer verschwinden mit einem letzten Aufschrei („Zerschmettert, zernichtet ist unsere Macht, wir alle gestürzet in ewige Nacht“). Sarastro ist mit Tamino und Pamina erschienen. („Die Strahlen der Sonne“). Unter Jubel wird verkündet: „Es siegte die Stärke und krönet zum Lohn – die Schönheit und Weisheit mit ewiger Kron’“. Es fällt der Vorhang.

Hier die Besetzung:

  • Sarastro - Dong-Won Seo - ausgezeichnet und überzeugend wie immer
  • Tamino - Hongjae Lim - sehr berührend, irgendwie süß
  • Sprecher/2. Geharnischer/Ein Priester - Piotr Prochera - klasse wie gewohnt, ein überaus toller Künstler mit super schöner Stimme
  • 1. Geharnischter - Lars-Oliver Rühl - auch super klasse und überzeugend
  • Königin der Nacht - Sylvia Koke - habe mich gefreut diese nette Künstlerin, die ich aus Dortmund kenne, mal wiederzusehen. Tolle Darstellung und sehr gut gesungen
  • Pamina - Alfia Kamalova - wieder einmal sehr eindringlich und berührend, hinreißend gesungen
  • 1. Dame - Christa Platzer - klasse
  • 2. Dame - Noriko Ogawa-Yarake - ebenfalls sehr gut
  • 3. Dame - Almuth Herbst - toll, wie immer
  • Papageno - Michael Dahmen - sehr, sehr überzeugend, einfach nur klasse - bekam zurecht den meisten Applaus
  • Papagena - Dorin Rahardja - wunderbar, ebenfalls wie immer
  • 1. Knabe - Marie Heeschen - super
  • 2. Knabe - Christina Heuel - super
  • 3. Knabe - Dimitra Kalaitzi-Tilikidou - super
  • Monostatos - E. Mark Murphy - hinreißend und sehr, sehr überzeugend, klasse
  • Musikalische Leitung - Rasmus Baumann
  • Inszenierung und Bühne - Michiel Dijkema
  • Kostüme - Claudia Damm
  • Chroeinstudierung - Christian Jeub
  • Dramaturgie - Juliane Schunke
  • Licht - Jürgen Rudolf

Immer wieder schön. Ich hatte einen sehr schönen und unterhaltsamen Opernabend!

01. März 2015, Die Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart

Habe mir heute diese schöne Produktion nochmals mit meiner Mutter angesehen. Sie war auch ganz begeistert davon.

Es gab zwei Umbesetzungen:

Pamina wurde heute gesungen von Dorin Rahardja  und die Papagena von Alfia Kamalova. Beide haben mir auch in dieser jeweils für mich neuen Besetzung sehr gefallen! 

15. März 2015, Rigoletto von Giuseppe Verdi - Premiere

Die Handlung ist ins Jetzt verlegt worden, und zwar in die Welt der Börsianer. Der Herzog von Mantua ist ein Yuppie mit viel Geld, und seine "Hofgesellschaft" besteht aus Börsianern und Bankern, was ihn nicht daran hindert, sich einen Hofnarren, Rigoletto, zu halten. An der Handlung selbst hat sich selbstverständlich nur geringfügig etwas geändert. Man ist großspurig, liebt es zu feiern, dies mitunter auf frivolem Niveau, und man geht mit Gegnern nicht gerade zimperlich um. Rigoletto ist bösartig mit sehr spitzer Zunge und einem, wie er glaubt, gut gehütetem Geheimnis. Weit gefehlt: die Höflinge haben herausgefunden, dass er mit einer jungen Frau lebt und halten diese für seine Geliebte. Monterone, der bei einer der Feiern auftaucht und empört den Herzog des Missbrauchs an seiner Tochter anklagt, wird rüde zum Schweigen gebracht. Als Rigoletto in verhöhnt, trifft ihn dessen Fluch, den er durchaus ernst nimmt, hat er doch selber eine Tochter, die es gilt vor dem lüsternden Herzog zu schützen und zu verstecken.

Beim Bühnenbild sieht man zunächst auf eine schwarz-weiße Skyline irgendeiner Großstadt, die Höflinge sind schick angezogen, der Herzog trägt zu seinem schwarzen Anzug einen reich verzierten Mantel.  Man kommt mit wenigen Requisiten aus.

Für den nächsten Akt wird die "Party"-Bühne nach hinten gezogen, man hat eine große weite Bühne vor sich, dann wird Rigolettos Haus sichtbar, auf dem Weg dorthin trifft er auf Sparafucile, der ihm seine "Mörder"-Dienste anbietet, die Rigoletto zunächst noch ablehnt. Er begibt sich dann in die Tiefen seines Hauses zu seiner Tochter Gilda, die er praktisch wie eine Gefangene - etwas verstörend - in einem Käfig wohnen lässt. Man sieht ihr hübsches Mädchenzimmer, kindlich eingerichtet, sie trägt ein unschuldig weißes Kleidchen und wirkt einfach nur brav. In der Kirche hat sie einen jungen Mann kennen gelernt, der sich als Student ausgibt, und mit Hilfe ihres Kindermädchens, das ihn hereinlässt (es ist natürlich der Herzog, der längst auf sie aufmerksam geworden ist), so dass die zwei Liebenden miteinander reden können.

Die Höflinge wollen Rigoletto für seine bösen Scherze, die ja auch sie oft genug treffen, einen Streich spielen und seine "Geliebte" entführen. Dummerweise kommt er früher als geplant heim, aber man macht ihm weiß, man wolle die Gräfin von Ceprano entführen. Er merkt den Schwindel nicht und hilft ihnen sogar noch bei der Entführung. Zu spät muss er erkennen, dass man ihm seine Tochter geraubt hat, und ihm ist klar, zu wem man sie bringen wird.

Die Höflinge lästern nun gegen Rigoletto, auch als er ihnen klar macht, dass es sich um seine Tochter handelt, bleiben sie unbarmherzig. Der Herzog wiederum hat von der Entführung mitbekommen, aber noch nicht bemerkt, dass Gilda bei ihm im Hause längst angekommen ist. Als die Höflinge ihm das erzählen, ist er natürlich hoch erfreut. Sie wird in einen Sack verpackt zu ihm gebracht. Nun trägt sie kein unschuldig weißes Kleidchen mehr, sondern ein etwas sexy rotes Outfit, halt passend zum Geschehen. Gilda erkennt nun, dass ihr netter "Student" der lüsternde Herzog ist, was ihr wenig gefallen haben dürfte, denn sein Ruf dürfte ihr bekannt gewesen sein. Rigoletto schwört Rache und ist entsetzt, dass Gilda den Herzog trotz allem liebt und gar nicht will, dass ihr Vater sie rächen will. Um sie von seinem miesen Charakter zu überzeugen, will er ihr den Beweis liefern und nimmt sie mit zu einem Wirtshaus. Der Herzog trifft dort auf Maddalena, der Schwester Sparafuciles, und macht sich gleich an sie heran. Gilda muss sich das alles mit ansehen, was ihr gewiss nicht gefällt.

Ihr Vater wird mit Sparafucile handelseinig, dass der Herzog getötet und ihm übergeben wird, damit er, Rigoletto, selber den Leichnam im Fluss versenken kann. Gilda wird vom Vater nach Verona geschickt. Sie kommt aber in Männerkleidung zurück und belauscht das Gespräch zwischen Maddalena und Sparafucile, dass der Herzog ermordet werden soll. Maddalena will das aber nicht, und so beschließt man, dass der erste, der das Wirtshaus betritt, halt das Opfer ist. Gilda ist bereit sich zu opfern, denn trotz allem liebt sie den Herzog ja immer noch. Als Rigoletto um Mitternacht kommt, wird ihm der Sack mit dem Leichnam übergeben, von dem er ja glaubt, es sei der des Herzogs. Als er dessen Stimme hört, wir ihm klar, dass dieser immer noch lebt. Entsetzt muss er feststellen, dass seine Tochter das Opfer ist. Sie stirbt in seinen Armen und nimmt alles Schlechte von ihm, nebst Buckel, mit in eine andere und bessere Welt, wobei sie die Tür zu der anderen Welt öffnet und diese hinter sich schließt. Rigoletto bleibt allein und verzweifelt zurück, der Fluch des Monterone hat ihn getroffen.

Sehr dramatisch das Ganze, dazu Verdis wunderschöne Musik, Operngenuss pur.

Mir hat die Inszenierung sehr gefallen, sie ist absolut stimmig und gelungen. Einige etwas verstörende Details gehören halt dazu: dass Monterone die Hosen heruntergezogen werden und er in seinen Unterhosen dasteht, man eindeutige Gesten mit den Fingern im Hosenschlitz zeigt und nach Gildas Entjungferung deren Kleidung hochhält, ein Höfling in diese hineinschlüpft, um Rigoletto damit zu verspotten - aber vielleicht hätte man darauf auch verzichten können? Die Meinungen während der Pause waren geteilt, andererseits passte dieses Drastische ja letztendlich zur Inszenierung. Also, nichts zum wirklich Aufregen. 

Die Gräfin von Ceprano, das Kindermädchen und Maddalena wurden von einer Darstellerin gespielt, und man benötigte nur wenige Details an der Kleidung, um die jeweils neue Figur darzustellen. Sie zog bissig vergnügt aus der zweiten Reihe die Strippen im Hintergrund. Sehr gut gemacht, eine tolle Idee!

Und dies war die Premierenbesetzung:

  • Rigoletto - Aris Agiris - ausgezeichnet, darstellerisch wie stimmlich. Diese Rolle ist mal wieder maßgeschneidert für ihn. Sehr überzeugend: einerseits bissig böse, andererseits liebender Vater, dann wieder verzweifelt. Ich hätte mir aber doch gewünscht, wenn er bei einigen Szenen entsprechend leiser gesungen hätte. Auch wenn man  stimmgewaltig ist, muss man das nicht immer zum Ausdruck bringen. Manche Szene verlangt einfach danach leiser gesungen zu werden.
  • Duca, Herzog von Mantua - Hongjae Lim - sicher ist dieser nette Tenor noch recht jung, aber zu der Inszenierung passte es jedoch perfekt. Er gab diesen eitlen und lüsternden Yuppie klasse und überzeugend. Gefiel mir richtig gut, es machte Spaß ihm zuzusehen und zuzuhören
  • Gilda - Alfia Kamalova - was soll ich sagen: natürlich war sie erwartungsgemäß wieder traumhaft, eine ganz wunderbare Rolle für diese hinreißende junge Künstlerin, die ja, wie man weiß, meine persönliche kleine Favoritin ist. Sie war eine hinreißende und tolle Gilda, eine Traumbesetzung schlechthin!
  • Gräfin von Ceprano, Kindermädchen, Maddalena - Almuth Herbst - klasse wie immer! Sie spielte diese drei Figuren einfach nur toll, und sie war sehr schick angezogen, selbst als Maddalena nicht ordinär, sondern auch da noch mit gewisser Eleganz. Und so spielte sie die Rollen auch. Eine tolle Darstellerin!
  • Sparafucile - Dong-Won Seo - auch super wie immer, solche dunklen Gestalten passen ja immer wieder toll zu ihm. Überzeugend wie immer!
  • Graf von Ceprano - Jacoub Eisa - ausgezeichnet und überzeugend
  • Borsa - Philipp Werner - dies gilt auch für ihn (es sind ja alle drei Sänger aus dem jungen Ensemble und total sympathisch)
  • Marullo - Christian Henneberg - auch super klasse gespielt!
  • Monterone - Tomas Möwes
  • Musikalische Leitung - Rasmus Baumann
  • Inszenierung - Michael Schulz
  • Bühne - Kathrin-Susann Brose
  • Kostüme - René Listerdal
  • Licht - Patrick Fuchs
  • Choreinstudierung - Christian Jeub

Das Publikum feierte die absolut gelungene Premiere mit großem Beifall. Ein toller Opernabend.

26. April 2015, Die Csárdásfürstin von Emmerich Kálmán

Einige Operetten mag ich wirklich super gerne und schaue sie mir von Zeit zu Zeit immer mal wieder an. So auch diese.

Die Inszenierung ist wunderschön. Der erste Akt spielt im Orientexpress von Budapest nach Wien, der zweite in einem Hotel in der Nähe des Bahnhofs (selbst die Drehtür fehlte nicht), und der letzte Akt spielt sich wieder am Bahnhof ab, nur etwas schlichter. Die Kostüme im Stil der Zwanziger passten perfekt dazu und rundeten das schöne Bild ab. Man hatte als Zuschauer stets das Gefühl mittendrin zu sein, die teils luxuriöse Atmosphäre spürte man auch im Publikum. Super schön! Da stimmte einmal mehr alles.

Kurz zum Inhalt: (Quelle: Wikipedia)

1. Akt

Sylva Varescu, eine erfolgreiche Varietésängerin, bereitet sich in einem Budapester Theater auf ihre Amerikatournee vor. Ihr Verehrer, der Wiener Fürstensohn Edwin Lippert-Weylersheim, will sie entgegen den Wünschen seiner Eltern davon abhalten und heiraten. Sie erwirken daher einen Einberufungsbefehl und lassen diesen durch Eugen Rohnsdorff, einen Verwandten, an Edwin überbringen. Außerdem haben die Eltern bereits eine Verlobung mit seiner Cousine, Komtesse Stasi, arrangiert und in Anzeigen veröffentlicht. Als Boni, ein Freund Edwins, diese Anzeige Sylva zukommen lässt, reist sie verstimmt in seiner Begleitung nach Amerika ab.

2. Akt

Wenige Wochen später wird bei den Lippert-Weylersheims in Wien die Verlobung von Edwin und seiner Cousine Stasi bekanntgegeben. Plötzlich erscheint Sylva, die sich nicht zu erkennen gibt, mit Boni und gibt sich als dessen Frau aus. Edwin, der sie noch immer liebt, bittet seinen Freund Boni um die Scheidung, weiß er doch, dass dieser eigentlich Stasi liebt (wie Boni ihm einmal gestand). Sylva glaubt Edwin und willigt in die angebliche Scheidung ein. Kurz vor der Verkündung macht man ihr klar, dass sie nicht gesellschaftsfähig sei, es sei denn sie nähme einen Adelstitel an. Da enthüllt sie ihre wahre Identität als Csárdásfürstin, was zu einem Skandal ausartet.

3. Akt

Im dritten Akt kommen alle Personen wieder in einem Wiener Hotel zusammen. Dabei stellt sich unter einigen Missverständnissen und Turbulenzen heraus, dass Feri-Bacsi, ein Freund Edwins, in dessen Mutter seine ehemalige Liebe Hilda, eine Provinzprimadonna, erkennt. Damit entgleiten Fürst Leopold die Argumente gegen eine Hochzeit von Edwin und Sylva. Alle willigen in diese Ehen ebenso wie in jene von Boni und Stasi ein.

Zur Besetzung:

  • Sylva Varescu – Petra Schmidt – gefiel mir ausgezeichnet. Schön, dass sie auch mal eine nicht so ernste Rolle spielen durfte. Toll gesungen und gespielt
  • Boni – E. Mark Murphy – hinreißend wie immer. Ein wirklich super toller Künstler.
  • Ferencz – Joachim G. Maaß – klasse wie man es von ihm gewohnt ist! Habe ihn mit der Halbglatze erst gar nicht erkannt…
  • Edwin – Peter Schöne – gefiel mir auch ausnehmend gut. Er verfügt über eine sehr schöne Stimme und war für die Rolle toll besetzt
  • Komtesse Anastasia – Dorin Rahardja – wunderbar wie immer
  • Leopold Maria Fürst Lippert Weylersheim – Wolfgang Jaroschka – tolle Besetzung
  • Mathilda, seine Frau – Christa Platzer – war ebenfalls sehr überzeugend
  • Oberleutnant Eugen Rohnsdorff – Philipp Werner – überzeugte sehr als Spielverderber
  • Notar Kiss – Jerzy Kwika
  • Amerikanischer Botschafter – Charles E. J. Moulton
  • Juliska – Patricia Pallmer
  • Dazu: Damen des Varietés, Varietébesucher, Festgäste, Soldaten, eine Zigeunerkapelle, Bahnhofsdurchsagerinnen
  • Musikalische Leitung – Svetoslav Borisov
  • Inszenierung – Dietrich W. Hilsdorf
  • Bühne – Dieter Richter
  • Choreografie – Bernd Schindowski
  • Kostüme – Renate Schmitzer
  • Choreinstudierung – Christian Jeub
  • Dramaturgie – Juliane Schunke
  • Licht – Jürgen Rudolph

Es war ein entspannender und richtig schöner Operettenabend, den ich sehr genossen habe!

07. Juni 2015, Rigoletto von Giuseppe Verdi

Habe mir diese  tolle Oper heute nochmals angesehen und finde inzwischen das, was mich zunächst leicht irritierte, überhaupt nicht mehr weiter erwähnenswert. Es ist eben eine homogene Inszenierung, die auch meiner Begleitung gefiel.

Die vier Frauen wurden heute von Noriko Ogawa Yatake dargestellt, die mir auch sehr gefiel. Es war erneut ein tolles Opernerlebnis und die Stimmung im Publikum entsprechend super!

14. Juni 2015, Rigoletto von Giuseppe Verdi

Heute habe ich die Oper mit meinem Mann und meiner Mutter besucht. Zum Glück störte die beiden diese moderne Inszenierung nicht im geringsten, sie waren total begeistert.

Die Besetzung war so wie letzte Woche.

Es war wieder ein mal ein tolles Opernerlebnis!

19. Juni 2015, Viva la Diva, Opernkonzert

Schön, mal wieder ein Konzert erleben zu haben. Es wurde für eine wunderschöne Atmosphäre gesorgt, das Orchester stand auf der tiefergelegenen Bühne, dazu hatte man ganz oben auf der Bühne eine Art Bühne, die nicht benutzt wurde, aber eben eine darstellen sollte, gefertigt. Der Hintergrund war schwarz, dazu ein roter Vorhang höchst elegant drapiert. Auf dem Hintergrund stand mit geschwungenen Lettern "Via la Diva".

Michael Schulz führte humorvoll durch das Programm, indem er auch mal aus dem Nähkästchen plauderte - sehr zur Freude und Erheiterung des Publikums.

Hier mal das tolle Programm:

  • Follie, follie - sempre libera / La Traviata - Giuseppe Verdi

          Alfia Kamalova, Hongjae Lim

  • Possente spirto / L'Orfeo - Claudio Monteverdi

          Michael Dahmen

  • Rompo i lacci / Flavio - Georg Friedrich Händel

          Thomas Diestler (Countertenor)

  • Soave si il vento / Così fan tutte - Wolfgang Amadeus Mozart

          Maria Heeschen, Dimitra Kalaitzi-Tilikidou, Piotr Prochera

  • O luce di quest'anima / Linda di Chamounix - Gaetano Donizetti

          Alfia Kamalova

  • O patria - Di tanti palpiti / Tancredi - Gioacchino Rossini

          Thomas Diestler

  • Suoni la tromba / I Puritani - Vincenzo Bellini

          Piotr Prochera. Dong-Won Seo

  • Misere - Tu vedrai che amore in terra / Il Trovatore - Giuseppe Verdi

         Petra Schmidt, Hongjae Lim, Herrenchor

  • Finale I son vergine vezzosa / I Puritani - Vincenzo Bellini

          Alfia Kamalova,  Dimitra Kalaitzi-Tilikidou, Hongjae Lim, Dong-Won Seo, Oper- und Extrachor

  • O süßer Mond - Die lustigen Weiber von Windsor - Otto Nicolai

          Opern- und Extrachor

  • Glöckenarie: où va la jeune hindoue / Lakmé - Léo Delibes

          Maria Heeschen

  • Mein Sehnen, mein Wähnen / Die tote Stadt - Erich Wolfgang Korngold

          Michael Dahmen

  • Sonnenhymne: Thou dost appear bautiful / Echnaton - Philip Glass

          Thomas Diestler, Opern- und Extrachor

  • Ebben, ne andrò lontana / La Wally - Alfredo Catalani

          Petra Schmidt

  • Intermezzo III und Solo des Edgar / Lear - Aribert Reimann

          Thomas Diestler

  • Olà Pan, olà Pong - diecimila anni / Turandot - Giacomo Puccini

          Hongjae Lim, William Saetre, Piotr Prochera, Opern- und Extrachor

  • Tonight / West Side Story - Leonard Bernstein

          Maria Heeschen, Hongjae Lim

  • Musikalische Leitung - Valtteri Rauhalammi

Zugabe: Szene aus Lucia di Lammermoor - Gaetano Donizetti - Hochzeit Lucias mit Arturo, bei der Edgardo am Ende erscheint

Es war ein absoluter Operngenuss, ein traumhafter Abend, und das Publikum war entsprechend begeistert. Und mit DEM Ensemble war der Erfolg ja sowieso vorprogrammiert. 

Ja, und damit endet meine diesjährige Opernsaison im schönen MiR. Ich danke wie immer allen Beteiligten für eine superschöne und spannende Saison. Tschüss bis zum 23. August 2015 zur Eröffnungsgala, auf die ich mich schon sehr freue. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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