*** Herzlich willkommen in meiner Theaterklause *** Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Aufenthalt ***
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Andere Events

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Andere Events

Was diesen Bereich betrifft, so muss ich erst einmal abwarten, was zum Beispiel das "Theater im Rathaus" in Essen so hergibt. Die nächsten Ruhrfestspiele beginnen ja dann erst wieder im Mai 2015. (Dafür habe ich inzwischen einen separaten Ordner angelegt), oder eben was es sonst so geben wird. Was ich aber schon gebucht habe, ist ein Konzert mit Helene Fischer in der "Arena auf Schalke". Das ist mal ganz was anderes, und darauf freue ich mich schon. Ansonsten schaue ich mal, was wir uns im März in anderen Locations in Berlin anschauen werden.

Schau'n wir mal ...

 

27. September 2014, Cocktail für eine Leiche, Berliner Kriminal Theater

Es freute uns sehr, dass wir wieder einmal im Kriminaltheater ein Stück sehen konnten. Das Umspannwerk Ost hat schon eine tolle Atmosphäre, das Restaurant darin ist sehr gut. Und das Theater selber ist einfach nur niedlich und sehenswert.

Das Bühnenbild war wunderschön:

Uns erwartete ein spannender Krimiabend:

Zwei vielversprechende junge Männer, Brandon Shaw und Phillip Morgan, strangulieren ihren ehemaligen Klassenkameraden David Kentley in ihrem Appartement zu Tode. Dabei hatten sie kein besonderes Motiv, sondern sie sehen den Mord eher als eine intellektuelle Herausforderung. Nachdem sie den Leichnam in einer alten Holztruhe verstauen, veranstalten sie als „Krönung ihres Erfolges“ eine Feier in ihrem modern eingerichteten Appartement, welches unter anderem einen Blick auf die Skyline von Manhattan bietet. Die ahnungslosen Gäste bei der Feier sind der Vater des Toten, Mr. Kentley, sowie seine Schwägerin Anita Atwater, stellvertretend für die erkrankte Mrs. Kentley. Ebenfalls eingeladen sind Janet Walker, die Freundin des Toten und deren Exfreund Kenneth Lawrence, der vor dieser Beziehung ein guter Freund von David war. David Kentley ist offiziell ebenfalls eingeladen. Außerdem ist Brandons Haushälterin Mrs. Wilson zum Bedienen der Gäste anwesend. Bevor die Feier beginnt, stellt Brandon das Buffet der morbiden Feier auf eben jene Truhe um, in welcher der Tote liegt. Brandons und Phillips Idee des perfekten Mordes wurde einige Jahre zuvor durch Ideen ihres damaligen Lehrers Rupert Cadell inspiriert, der mittlerweile philosophische Bücher verlegt. Dieser glaubt an die Theorie des Übermenschen sowie die Kunst des Mordes. Er wurde ebenfalls zur Party eingeladen, da Brandon es ohne Rupert für „zu leicht“ hält.

Durch eine Bemerkung von Brandon entbrennt unter den Gästen eine Diskussion über die Kunst des Mordes und die Übermenschen-Theorie. Brandon trägt im Gegensatz zu Rupert diese Thesen sehr vehement vor, während Mr. Kentley ihm scharf widerspricht. Eine weitere unbequeme Situation ist das unfreiwillige Wiedersehen zwischen Janet und Kenneth, wobei Brandon Kenneth gegenüber die Bemerkung macht, dass er das Gefühl habe, seine Chancen bei Janet würden wieder steigen. Während Brandon durch seine Übermütigkeit Ruperts Misstrauen erweckt, ist es bei Phillip umgekehrt. Er ist mit der Situation überfordert und trinkt zu viel. Als die Hobby-Astrologin Mrs. Atwater Phillip voraussagt, dass seine Hände ihm großen Ruhm bringen würden, meint sie dies in Hinsicht auf seine Karriere als Pianist, doch Phillip deutet dies in Hinsicht auf die Strangulierung Davids. Die Abwesenheit Davids beunruhigt unterdessen die Gäste und Rupert beginnt, Verdacht zu schöpfen und befragt die Gäste über die Ungereimtheiten. Phillip reagiert auf Ruperts Fragen panisch und versucht ihm auszuweichen, und Rupert merkt, dass Phillip ihm etwas verheimlicht.

Mrs. Kentley macht sich am Telefon immer mehr Sorgen wegen Davids Abwesenheit, sodass Mr. Kentley sich entscheidet mit Janet und Mrs. Atwater zu gehen. Kenneth und Janet versöhnen sich und er begleitet sie zu den Kentleys. Zum Abschied gibt Brandon Mr. Kentley alte Bücher mit, die mit einem Seil zusammengebunden sind - jenem Seil, mit dem David ermordet wurde. Als Rupert als Letzter schließlich beim Gehen den falschen Hut ergreift, sieht er dabei die in den Hut eingestickten Initialen „D.K.” (David Kentley). Er beschließt, unter einem Vorwand erneut bei den Gastgebern zu klingeln und diese zur Rede zu stellen. Im Gespräch geraten Brandon und Phillip zunehmend in Erklärungsnot und als Rupert das Seil aus seiner Tasche zieht, versucht der völlig betrunkene Phillip vergeblich mit einer Waffe um sich zu schießen. Schließlich lassen Brandon und Phillip zu, dass Rupert die Truhe öffnet und den toten David darin findet. Zutiefst beschämt über seine eigene geistige Mittäterschaft – die jedoch auf einem Missverständnis beruht, da Cadell seine philosophischen Thesen nie als Handlungsanweisung verstanden wissen wollte – schießt er mit Brandons Revolver aus dem Fenster über der belebten Straße in die Luft.

Das Ensemble war wirklich super:

  • Wyndham Brandon - Gunnar Haberland
  • Phillip Granillo - Sebastian Freigang
  • Mrs. Wilson - Katrin Martin
  • Rupert Cadell - Thomas Gumpert
  • Keneth Raglan - Codrin Serbanescu
  • Janet Walker - Sandra Steinbach
  • Sir Henri Kentley - Peter Groeger
  • Mrs. Edwater - Gundula Piepenbring

Wir erlebten einen richtig tollen und spannenden Krimiabend in einer wunderbaren passenden Atmosphäre.

30. Januar 2015, Konzert André Rieu in der Arena Oberhausen

André Rieu hatte ich ja schon 2011 in Maastricht erlebt und war restlos begeistert. Und so haben wir uns entschlossen, uns dieses Erlebnis in Oberhausen nicht entgehen zu lassen. Dieser Künstler weiß einfach die Menschen zu begeistern und zu unterhalten. Er bot mit seinem Orchester und einigen Solokünstlern - drei Tenöre, eine Sängerin aus Chile, eine Sängerin aus Australien und eine junge Dame aus der Ukraine sowie eine Band aus Russland - ein sehr abwechslungsreiches Programm aus Opern- und Operetten-Arien, Musical-Songs, Folk-Songs und vielen instrumentalen Stücken, von denen die meisten bestens bekannt waren.

Bei dem unverwüstlichen Kaiserwalzer von Johnann Strauss tanzten viele Paare auf den freien Flächen.

Am Ende gab es die traditonelle Konfettikanone, hier bestehend aus bunten Luftballons, die aus einer Deckenöffnung in den Innensaal schwebten. Es gab noch einen Gag am Rande: als ein Lied von einem Stierkampf gespielt wurde, jagte ein "Stier" eine in rot gewandete Dame durch den Saal, was für einige Lacher sorgte.

Es gab natürlich viele Zugaben, am Ende u. a. das wunderschöne Lied "Adieu, mein kleiner Gardeoffizier" von Robert Stolz, das "Brindisi" aus "La Traviata". Da hielt es niemanden mehr auf den Sitzen, und alle schunkelten mit.

Ich bin dann wirklich super gelaunt und froh gestimmt nach Hause gefahren (durch ein wildes Schneegestöber).

Wir haben diesen Abend wirklich restlos genossen. Sehr gerne wieder!

 

20. Juni 2015, Konzert Helene Fischer in der Veltins-Arena , Gelsenkirchen

Diese sympathische und nette Sängerin wollte ich schon lange mal live erleben. An Karten zu kommen war natürlich nicht leicht, letztendlich ergatterten wir Tickets für eines der Zusatzkonzerte.

Die Veltins-Arena war mit 45.000 Zuschauern natürlich ausverkauft, das Publikum - sehr gemischt - total begeistert, eine tolle Stimmung.

Zunächst trat eine junge Band namens "Glasperlenspiel" auf. Damit konnte ich nicht viel anfangen, aber nett waren sie au jeden Fall ja auch. Um 20:30 Uhr kam dann Helene Fischer höchstselbst in bester Stimmung. Man merkte ihr an wie viel Spaß ihr das Ganze bereitete. Sie sang fetzige Nummern, mal wurde es besinnlich, dann wieder kamen die Gassenhauer, die alle mitsingen konnten. Und sie sah wie immer hinreißend aus, wechselte sechs mal ihr Outfit, selbst die Mikrophone wechselten passend die Farbe. 

Dem Thema "Farbenspiel" wurde das Ganze mehr als gerecht: es gab immer passend zu dem jweiligen Stück Hintergrundbilder und Videoeinspielungen, am Anfang und am Ende Konfettikanonen, Feuerwerk, grüne Luftschlangen, viel Glitzer, viel Farbe. Etwa in der Mitte der Show flog sie an einem Drahtkonstrukt quer durch die ganze Halle und sang dabei auch noch. Das fand ich auch unglaublich toll und berührend. Danach war auch in der Mitte eine Bühne, und es wurde für eine Art Lagerfeuer-Romantik gesorgt mit passendem Song und Flammen.

Mit einer entsprechenden App sorgten viele Handybesitzer für einen Sternenhimmel in der Arena. Eine wunderbare Stimmung, andere Zuschauer hatten weitere Lichtobjekte bei sich, die sie schwenkten. 

Es war eine absolut perfekte Show, bei der wirklich alles, aber auch alles stimmte. Man stand automatisch auf und klatschte und sang mit. Einfach nur toll. Ich verstehe sehr gut, warum diese Künstlerin so beliebt ist. Sie liebt nämlich auch ihr Publikum und zeigt das sehr deutlich, so dass man sich angenommen fühlt. Sie ist für die Bühne einfach geboren.

Am Ende gab es auch noch einige Zugaben. Auch ihre Band wusste zu begeistern, einige Mitglieder gaben kurze Soloeinlagen, während sie sich umzog. Auch sehr schöne Stücke. Es gab keine Pause, es wurde voll durchgespielt, und das über zwei Stunden.

So etwas würde ich mir auf jeden Fall gerne wieder einmal anschauen.

22. Juli 2015, Herner Krimisommer, Alte Druckerei

So eine Veranstaltung habe ich zum ersten Mal erlebt, und ich muss sagen, es hat mir sehr gefallen. Die Autorin Melanie Raabe stellte ihr Erstlingswerk Die Falle vor, indem sie selber einige Kapitel, übrigens in ausgezeichneter Art und Weise, vortrug. Zwischendurch wurde sie dann immer wieder von Jochen Schübel interviewt, erzählte etwas zum Entstehen des Buches, erklärte den Inhalt.

Bei dem Buch handelt es sich um einen Psychothriller. Eine bekannte Autorin lebt seit 11 Jahren völlig zurückgezogen in ihrem Haus, das sie seit dem Mord an ihrer jüngeren Schwester nie wieder verlassen hat. Ihr Kontakt zur Außenwelt sind die modernen Medien, eine Zugehfrau, die zweimal wöchentlich kommt und Botengänge macht, die sie nicht machen kann aufgrund ihrer Lage. Dazu ihr Verlag und deren Mitarbeiter, die sie besuchen. Weiterhin hat sie einen Hund. Sie ist schwer traumatisiert, denn sie hat die Leiche ihrer Schwester gefunden und auch den - so sage ich es mal - vermeintlichen Mörder gesehen. Eines Tages sieht sie genau diesen Mann im Fernsehen, er ist Journalist. Von da an ist sie davon getrieben ihn zu überführen. Dazu schreibt sie einen Roman mit fiktiven Figuren, der aber den Mord beinhaltet. Der Mörder wird sich darin wiederfinden. So lockt sie ihn in eine Falle, in der sie ihn überführen will. Ob er aber wirklich dser Mörder ist? Ich weiß es noch nicht, denn ich habe das Buch erst angefangen zu lesen. Es ist spannend geschrieben, und man kann nur schwer aufhören es aus der Hand zu legen.

Melanie Raabe hat dann am Ende mit jedem nett geplaudert und jedes gekaufte Buch mit einer netten Widmung versehen.

Es ist eine überaus interessante und sehr sympathische Persönlichkeit.

Auch der Rahmen war wunderschön und angemessen: die alte Druckerei unserer Buchhandung Koethers & Röttsches in Herne. Eine wirklich wunderbare Idee, die nicht mehr genutzte Druckerei für solch schöne kulturelle Veranstaltungen zu nutzen. Ein wirklich feines Ambiente.

Mir hat dieser Abend ausnehmend gut gefallen, und ich bin sicher, dass weitere im nächsten Quartal folgen werden.

 

 

 

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