*** Herzlich willkommen in meiner Theaterklause *** Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Aufenthalt ***
Oper im Aalto 3

Website Übersetzung

 

                                     

Oper in der Ruhrmetropole (Saison 2018/2019)

 

Die Saison verspricht auch wieder toll zu werden. Habe inzwischen einige Karten erstanden. Allerdings zunächst nur Wiederaufnahmen. Bei den Premieren muss ich mal schauen, da bin ich angesichts der teilweise scheußlichen Produktionen doch vorsichtiger geworden. Carmen würde mich ja reizen, aber es wird inszeniert von der Dame, die schon Rusalka verhunzt hat. Rusalka war eine Psychoanalyse eines pubertierenden Mädchens, was macht die dann aus Carmen???? Da warte ich doch lieber mal ab. Karten kriegt man sowieso immer, vor allem, wenn das Stück oft gespielt wird. Es wird sich wieder spannend.

Carmen klemme ich mir. Ich habe richtig gelegen, diese seltsame Regisseurin hat das tolle Stück genauso verhunzt wie Rusalka. Danke, dann eben ohne mich. Auch gut.

Am 20. Oktober bin ich hier zur Aida, worauf ich mich sehr freue, da weiß ich, was ich bekomme.

20. Oktober 2018, Aida von Giuseppe Verdi - Wiederaufnahme

Diese Produktion hatte ich ja schon mehrmals gesehen, aber die diesjährige Besetzung, speziell die der Hauptrollen, musste ich mir unbedingt ansehen und anhören:

  • Der König - Dong-Won Seo - wunderbar wie schon aus dem MiR gewohnt
  • Amneris - Agnieszka Rehlis - einsame spitze, die Dame! Sie verfügt über eine wunderschöne klare Stimme und ist eine wirklich super, super Darstellerin! Schade, dass sie nur diese eine Rolle am Aalto singt
  • Aida - Gabrielle Mouhlen - hatte ich letzte Saison als Abigaille in Dortmund gesehen und war begeistert. Sie ist ene hinreißende, berührende Aida. Super, super schön gesungen
  • Radames - Gaston Rivero - Champions League vom Allerfeinsten. Eine Offenbarung und IMMER ein Grund eine Vorstellung zu besuchen!
  • Ramphis - Tijl Faveyts - klasse wie immer
  • Amonasro - Heiko Trinsinger - hinreißend wie gewohnt
  • Bote - Rainer Maria Röhr
  • Tempelsängerin - Liliana de Sousa - super toll wie immer
  • Memphis Twins - Jelena Grjasnow, Marie Van Cauwenbergh
  • Opernchor und Extrachor des Aalto-Theaters
  • Statisterie des Aalto-Theaters
  • Essener Philharmonie
  • Musikalische Leitung - Friedrich Haider
  • Inszenierung - Dietrich W. Hilsdorf
  • Bühne und Kostüme - Johannes Leiacker
  • Licht - Jürgen Nase
  • Dramaturgie - Norbert Grote
  • Szenische Leitung der Wiederaufnahme - Sascha Krohn

Wir waren so restlos begeistert, dass wir heute eine weitere Vorstellung gebucht haben. Am Ende gab es, selten genug im Aalto, kollektiv stehende Ovationen. Ein super, super toller Opernabend!

02. November 2018, La Bohème von Giacomo Puccini 

Die Oper geht immer, auch wenn mir ein Termin im Dezember besser gefallen hätte. Auch wenn diese Produktion ja eher nichtssagend ist, die Musik reißt alles heraus.

Folgende Rollen waren für mich neu besetzt:

Colline wurde gesungen von Sebastian Campione, der mir super gefiel. Schöne Stimme, toller Darsteller. Musetta übernahm Maria del Mar Humanes. Naja, habe ich wirklich schon besser gesehen und gehört. Darstellerisch ging es ja noch so gerade, aber die Stimme... viel zu klein und piepsig. Ich bin sicher, dass Zuschauer, die weiter hinten oder oben saßen, dachten, es sei eine stumme Partie. Nein, das war nichts, sorry.

Ich habe den Abend aber natürlich dennoch genossen, da ja ansonsten alle anderen Darsteller klasse wie immer waren.

17. November 2018, Aida von Giuseppe Verdi - Wiederaufnahme 

Diese Oper geht natürlich auch immer, schon allein, wenn Gaston Rivero singt! Er ist einfach so hinreißend. Freue mich schon sehr auf seinen "Otello". Der König wurde dieses Mal gesungen von Baurzhan Anderzhanov - klasse wie immer, Ramphis von Shavleg Armasi, der mir ausgezeichnet gefiel. 

So eine Oper lässt einen natürlich zufrieden und begeistert nach hause schweben. Meine bessere Hälfte war auch mal wieder hin und weg.

21. Dezember 2018, Hänsel und Gretel von Engelbert Humperdinck - Wiederaufnahme 

Dieses Märchen als Oper, immer mal wieder sehens- und hörenswert. Die Essener Version beginnt damit, dass Papa seine wilden Rangen damit zur Rihe bekommt, indem er Ihnen das Märchen von Hänsel und Gretel anfängt vorzulesen. Der Zuschauer hört dies nicht, es ist stumm und pantomimisch während der Ouvertüre. Die Kinder erleben manches - die Begegnung mit der Mutter von Hänsel und Gretel - vom Bett aus als Zuschauer, dann wiederum sind sie selber die beiden Figuren. Realität und Märchen vermischen sich.

Schöne Idee.

Die Bühnendekoration ist sehr schön mit dem Kinderzimmer einerseits und den Märchenelementen, dominiert durch ein übergroßes Buch, aus dem die Protagonisten die Bühne betreten, ebenso sind die Kostüme bezaubernd und phantasievoll.

Hier noch die Darsteller, die ausnahmslos alle hervorragend waren!

  • Peter, Besenbinder - Heiko Trinsinger
  • Getrud, seine Frau - Gabrielle Mouhlen
  • Hänsel - Karin Strobos
  • Gretel - Lilian Farahani
  • Die Knusperhexe - Rainer Maria Röhr
  • Sandmännchen/Taumännchen - Christina Clark

Muss ich jetzt nicht dauernd haben, aber wir haben diesen kurzweiligen Abend kurz vor Weihnachten sehr genossen.

 

Mausklick deaktivieren

WebMart Homepage Tools

Nach oben