*** Herzlich willkommen in meiner Theaterklause *** Ich wünsche allen Besuchern einen schönen Aufenthalt ***
Powered by FreeGifs.de
Juttas Adventskalender 2015

Website Übersetzung

 

                                     
 

 

Ab 1. Dezember befülle ich täglich die freien Felder

mit kleinen Grüßen, Gedichten, Weisheiten, Sprüchen, etc.

 

1. 

Bis Weihnachten ist's nicht mehr weit



 

Dicke rote Kerzen, Tannenzweigduft,
und ein Hauch von Heimlichkeiten liegt
jetzt in der Luft.
Und das Herz wird weit. Macht euch
jetzt bereit:
Bis Weihnachten, bis Weihnachten
ist's nicht mehr weit.

Schneidern, Hämmern, Basteln
überall im Haus.
Man begegnet hin und wieder schon
dem Nikolaus.
Ja, ihr wißt Bescheid! Macht euch
jetzt bereit:
Bis Weihnachten, bis Weihnachten
ist's nicht mehr weit.

Lieb verpackte Päckchen überall versteckt,
und die frisch geback'nen Plätzchen
wurden schon entdeckt.
Heute hat's geschneit! Macht euch
jetzt bereit:
Bis Weihnachten, bis Weihnachten
ist's nicht mehr weit.

Menschen finden wieder füreinander Zeit.
Und es klingen alte Lieder durch die Dunkelheit.
Bald ist es soweit. Macht euch jetzt bereit:
Bis Weihnachten, bis Weihnachten ist's nicht mehr weit.

von von Rolf Krenzer

 

2.

Advent

Noch ist Herbst nicht ganz entflohn,
Aber als Knecht Ruprecht schon
Kommt der Winter hergeschritten,
Und alsbald aus Schnees Mitten
Klingt des Schlittenglöckleins Ton.

Und was jüngst noch, fern und nah,
Bunt auf uns herniedersah,
Weiß sind Türme, Dächer, Zweige,
Und das Jahr geht auf die Neige,
Und das schönste Fest ist da

Quelle: Sprücheportal.de

3.

An der Straßenecke

An der Straßenecke, in der Häuser Gedränge,
in der Großstadt wogender Menschenmenge,
inmitten von Wagen, Karren, Karossen
ist heimlich ein Märchenwald entsprossen,
von leisem Glockenklingen durchhallt:
von Weihnachtsbäumen ein Tannenwald.

Da hält ein Wagen, ein Diener steigt aus
und nimmt den größten Baum mit nach Haus.
Ein Mütterchen kommt, und prüft und wägt,
bis endlich den rechten sie heimwärts trägt.
Verloren zur Seite ein Stämmchen stand,
das fasste des Werkmanns ruhige Hand.

So sah ich einen Baum nach den andern
in Schloss und Haus und Hütte wandern,
und schimmernd zog mit jedem Baum
ein duftiger, glänzender Märchentraum. -
Frohschaukelnd auf der Zweige Spitzen
schneeweißgeflügelte Englein sitzen.

Die einen spielen auf Zinken und Flöten,
die andern blasen die kleinen Trompeten,
die wiegen Puppen, die tragen Konfekt,
die haben Bleisoldaten versteckt,
die schieben Puppentheaterkulissen,
die werfen sich mit goldenen Nüssen,
und ganz zuhöchst, in der Hand einen Kringel,
steht triumphierend ein pausbackiger Schlingel.

Da tönt ein Singen, ein Weihnachtsreigen -
verschwunden sind alle zwischen den Zweigen.
Am Tannenbaum hängt, was in Händen sie trugen.
Ein Jubelschrei schallt; und von unten lugen
mit Äuglein, hell wie Weihnachtslichter,
glückselig lachende Kindergesichter.

Jakob Loewenberg (1856-1929)

 

4.

 

Der Advent

Zeit der Muße, Zeit der Ruhe,
in der man sich was Gutes tue
und beizeiten nicht vergisst,
dass bald Weihnachten ist.


Achim Schmidtmann - spruecheportal.de

 

 

5.

 

Es gibt so wunderweiße Nächte ...

Es gibt so wunderweiße Nächte,
drin alle Dinge silbern sind.
Da schimmert mancher Stern so lind,
als ob er fromme Hirten brächte
zu einem neuen Jesuskind.

Weit wie mit dichtem Demantstaube
bestreut, erscheinen Flur und Flut,
und in die Herzen, traumgemut,
steigt ein kapellenloser Glaube,
der leise seine Wunder tut.

Rainer Maria Rilke

 

 

6.

 

Weihnachtlicher
Pflaumen-Zimt-Likör

Zutaten

  • 1 Liter Wodka, 37%
  • 250 g Pflaume(n)
  • 20 Kerne, (trockene Pflaumenkerne)
  • 1 Prise(n) Sternanis
  • 1 TL Zimt
  • 400 g Rohrzucker, braunen
  • 1 Vanilleschote


Die Pflaumen waschen und halbieren und in eine Glasschüssel oder eine Glasflasche geben.

Die Kerne saubermachen und wer mag anknacken. Dann die Kerne dazugeben.

Darüber nun die restlichen Zutaten geben und dann für ca. 4-5 Wochen verschlossen stehen lassen.

Dann den Inhalt durch ein Sieb schütten und fertig ist ein leckerer Likör mit weihnachtlicher Note.

 

 

7.

 

Duftende Orangen

Wenn das Winterwetter mal wieder so richtig mies ist, versteckt man sich gerne im warmen Zimmer. Noch gemütlicher wird es dort, wenn es weihnachtlich riecht. Duftende Orangen von sind da genau das Richtige!

Das benötigen Sie für eine Duftorange:

• eine Orange
• Nelken
• eine lange Nähnadel
• einen reißfesten Faden

Und so geht's:

Einfach die Nelken in die Orange pieksen. Am schönsten sieht es natürlich aus, wenn Sie Muster oder Figuren aus Nelken machen. Sie können sie aber auch wild durcheinander in die Orange stecken.

Wenn ihr die Orange mit Nelken verziert ist, müssen Sie nur noch mit Hilfe der Nadel den Faden durch die Orange ziehen und sie an einem zentralen Platz im Zimmer aufhängen. Sie werden sehen: Nach ein paar Minuten duftet es wunderbar.

 

 

8.

 

Im Advent

Im Advent, der Zeit der Lichter,
wird ein jeder schnell zum Dichter,
denn in dieser stillen Zeit,
reicht ein leises Wort sehr weit.


Achim Schmidtmann - spruecheportal.de

 

9.

 

Rezept
Weihnachts-Bratapfel

Zutaten für 4 Portionen

4 mittelgroße Äpfel
Zitronensaft
70 g Mandel(n), gemahlen
20 g Zucker
20 g Butter
80 ml Wein, weiß
80 ml Wasser
1 EL Honig
2 Stange/n Zimt
5 Anis (Sternanis)
abgeriebene Schale von 1 Orange
1 - 2 EL Pistazien, klein gehackt

Zubereitung

Äpfel waschen und das Kerngehäuse ausstechen. Nur die obere Hälfte der Äpfel schälen und mit Zitronensaft einreiben. Mandeln mit Zucker und Butter vermengen und die Äpfel damit füllen.

Die Äpfel dicht nebeneinander in eine ofenfeste Form setzen und mit Wein und Wasser untergießen.

Jeden Apfel mit etwas Honig beträufeln und die in Stücke gebrochenen Zimtstangen, Sternanis und geriebene Orangenschale über die Äpfel streuen.

Im vorgeheizten Ofen bei 180 – 200°C ca. 50 Minuten garen und dabei öfters mit der Flüssigkeit übergießen.

Die Bratäpfel mit gehackten Pistazien bestreuen und servieren.

 

 

10.

 

Vorfreude auf
Weihnachten

Ein Kind - von einem Schiefertafel-Schwämmchen
Umhüpft - rennt froh durch mein Gemüt.

Bald ist es Weihnacht! Wenn der
Christbaum blüht,
Dann blüht er Flämmchen.
Und Flämmchen heizen. Und die Wärme stimmt Uns mild.
Es werden Lieder, Düfte fächeln.
Wer nicht mehr Flämmchen hat, wem nur noch Fünkchen glimmt,
Wird dann doch gütig lächeln.

Wenn wir im Traume eines ewigen Traumes
Alle unfeindlich sind - einmal im Jahr! -
Uns alle Kinder fühlen eines Baumes.
Wie es sein soll, wie’s allen einmal war.

Ernst von Wildenbruch


 

11.

 

Glühwein mal anders (Weißer Glühwein)

Zutaten

1 l Weißwein
500 ml klarer Apfelsaft
1 Fläschchen Zitronenaroma
1 TL geriebener Ingwer
100 g Kandis, wahlweise 1 Zimtstange (Menge richtet sich nach Geschmack und gewünschter Süße)
100 ml Orangenlikör

Zubereitung

Weißwein und Apfelsaft in einen geeigneten Topf füllen und vorsichtig erwärmen, nicht kochen. Währenddessen Zitronenaroma, Ingwer und Kandis/Zimt hinzugeben.

Anschließend den Orangenlikör unterrühren.

Tipp: Glühwein wird natürlich heiß genossen. Die ideale Trinktemperatur liegt bei 70 Grad. So schmeckt und wärmt er am besten.

 


 

12.

 

Advent

Es treibt der Wind im Winterwalde
die Flockenherde wie ein Hirt,
und manche Tanne ahnt wie balde
sie fromm und lichterheilig wird,
und lauscht hinaus. Den weißen Wegen
streckt sie die Zweige hin - bereit,
und wehrt dem Wind und wächst entgegen
der einen Nacht der Herrlichkeit!


Rainer Maria Rilke (1875-1926)

 

13.

 

Der Adventskranz

Mit vier Kerzen,
kommt von Herzen,
ein Geflecht,
falsch oder echt,
im schönen Advent,
das jeder kennt.


Achim Schmidtmann - spruecheportal.de

 

 

14.

 

Lied im Advent

Immer ein Lichtlein mehr
im Kranz, den wir gewunden,
daß er leuchte uns so sehr
durch die dunklen Stunden.

Zwei und drei und dann vier!
Rund um den Kranz welch ein Schimmer,
und so leuchten auch wir,
und so leuchtet das Zimmer.

Und so leuchtet die Welt
langsam der Weihnacht entgegen.
Und der in Händen sie hält,
weiß um den Segen!


Matthias Claudius (1740-1815)

 

15.

 

Weihnachtlicher Lufterfrischer

Jeder kennt sie: Flüssige Raumdüfte mit Holzstäbchen. Eine schöne und noch dazu vollkommen natürliche Alternative ist dieser Do it your-self-Raumlufterfrischer.

Sie können die Duft-Zutaten ganz nach Ihren Vorlieben oder Vorräten mischen. Wir haben für unseren Weihnachts-Raumduft Vanille, Zitrone, Orange, Rosmarin, Nelken, Lorbeerblätter und Zimt verwendet.

Die frischen Zutaten werden in ein sauberes Einmachglas gefüllt. Jetzt Gewürze und Kräuter zugeben und die Gläser mit Wasser auffüllen. Wenn Sie den Duft intensiver mögen, können Sie zu der fertigen Duftmischung noch ein paar Tropfen ätherisches Öl geben.

Dieser Duft hält sich bei geschlossenem Deckel 2 Wochen im Kühlschrank. Möchten Sie ihn verwenden, erhitzen Sie das Einmachglas einfach kurz – und schon entfalten die Zutaten ihren Duft im Raum.

Dieser Raumduft ist ein echter Hingucker, der auch als selbstgemachtes Weihnachtsgeschenk garantiert für große Augen sorgen wird. Viel Spaß beim Ausprobieren und fröhliches Schnuppern!

 

 

16.

 

Weihnachten

Markt und Straßen stehn verlassen,
still erleuchtet jedes Haus,
sinnend geh ich durch die Gassen,
alles sieht so friedlich aus.

An den Fenstern haben Frauen
buntes Spielzeug fromm geschmückt,
tausend Kindlein stehn und schauen,
sind so wunderlich beglückt.

Und ich wandre aus den Mauern
bis hinaus ins freie Feld,
hehres Glänzen, heil´ges Schauern!
Wie so weit und still die Welt!

Sterne hoch die Kreise schlingen,
aus des Schnees Einsamkeit
steigt´s wie wunderbares Singen -
o du gnadenreiche Zeit!

Joseph von Eichendorff
(1788 - 1857)

 

 

17.

 

4 Wochen

4 Wochen lang ist der Advent,
4 Wochen in denen ein Kerzlein brennt,
4 Wochen der Entspannung und Ruhe
4 Wochen in denen man Gutes tue
4 Wochen wo man sich macht bereit,
auf die schöne Weihnachtszeit.
Achim Schmidtmann - spruecheportal.de

18.

 

Rezept für
Vanillekipferl

Zutaten
560 g Mehl
160 g Zucker
400 g Butter, oder Margarine
200 g Haselnüsse, gemahlen oder Erdnüsse
100 g Puderzucker zum Wenden und
4 Pkt. Vanillezucker

Zubereitung
Mehl, Zucker und in kleine Stücke geschnittene Butter und die Nüsse zu einem Teig verkneten. 1 Std. kühlen lassen, dann eine Rolle formen, davon Stücke abschneiden, die man zu kleinen Hörnchen formt.

Auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen und auf der zweiten Schiene von unten bei 175° ca. 15 Minuten goldgelb abbacken.

100 g Puderzucker und 4 Päckchen Vanillezucker mischen, die gerade gebackenen Kipferl darin wenden und auskühlen lassen.

 

19.

 

Die Geschichte vom Lametta

Weihnachten naht, das Fest der Feste-
Das Fest der Kinder - Fest der Gäste-
Da geht es vorher hektisch zu.....
Von Früh‘ bis Abend - keine Ruh -
Ein Hetzen, Kaufen, Proben, Messen -
Hat man auch niemanden vergessen...?

So geht es mir - keine Ahnung habend -
Vor ein paar Jahren - Heiligabend -
der zu dem noch ein Sonntag war.
Ich saß grad bei der Kinderschar,
da sprach mein Weib: "Tu dich nicht drücken,
Du hast heut noch den Baum zu schmücken!"

Da Einspruch meistens mir nichts nützt,
hab kurz darauf ich schon geschwitzt:
Den Baum gestutzt - gebohrt - gesägt -
und in den Ständer eingelegt.
Dann kamen Kugeln, Kerzen, Sterne,
Krippenfiguren mit Laterne,
Zum Schluss ---- ja Himmelwetta...!
Nirgends fand ich das Lametta!

Es wurde meiner Frau ganz heiß
und stotternd sprach sie: "Ja, ich weiß,
im letzten Jahr war es arg verschlissen -
Drum habe ich es weggeschmissen.
Und - in dem Trubel dieser Tage,
bei Arbeit, Müh und Plage -
Vergaß ich, Neues zu besorgen!
Ich werde was vom Nachbarn borgen!

Die Nachbarn - links, rechts, drunter, drüber -
die hatten kein Lametta über!
Da schauten wir uns an verdrossen;
Die Läden sind ja auch geschlossen...

"Hört zu! Wir werden heuer haben
einen Baum -- altdeutscher Stil,
Weil ... mir Lametta nicht gefiel..."
Da gab es Heuler, Schlurzen, Tränen...
und ich gab nach den Schmerzfontänen:
"Hört endlich auf mit dem Gezeta ---
ihr kriegt nenn Baum - mit viel Lametta!"

Zwar konnt‘ ich da noch nicht begreifen,
woher ich nehm die Silberstreifen...!
Doch grade, als ich sucht - mein Messa -
da ließ ich: "Hengstenberg MILDESSA"..
Es war die Sauerkrautkonserve!
Ich kombinier mit Messers Schärfe:
Hier liegt die Lösung eingebettet,
das Weihnachtsfest, es ist gerettet!!!!

Schnell wurde der Deckel aufgedreht,
das Kraut gepresst, so gut es geht -
zum Trocknen - einzeln - aufgehängt-
und dann geföhnt, -- doch nicht versengt!!
Die trocknen Streifen, sehr geblichen
mit Silberbronze angestrichen -
Auf beiden Seiten, Silberkleid!
Oh freue Dich, Du Christenheit!

Der Christbaum war einmalig schön,
Wie selten man ihn hatte gesehen!
Zwar roch‘s süßsauer zur Bescherung,
geruchlich gab's ne Überquerung,
weil mit Benzin ich wusch die Hände,
mit Nitro reinigt die Wände,
dazu noch Räucherkerzen und Myrrhe -
Der Duft die Menge leicht verwirrte!
Und Jemand sprach still, verwundert:
"Hier riecht's nach technischem Jahrhundert!"

Ne Woche drauf! .. Ich saß gemütlich
im Sessel, las die Zeitung friedlich,
den Bauch voll Feiertage-Reste --
es war wieder Sonntag - und Silvester.

Es sprach mein Weib: "Du weißt Bescheid?!
Es kommen heut zur Abendzeit
Schulzes, Lehmanns und Herr Meier
zu unserer Silvesterfeier..."
Wir werden leben wie die Fürsten --
es gibt Sauerkraut mit Wiener Würsten!!"
Ein Schrei ertönt! Entsetzt sie schaut:
"Am Christbaum hängt mein Sauerkraut!!
Vergessen, Neues zu besorgen!
Ich werde was vom Nachbarn borgen!"
Die Nachbarn links, rechts, drunter, drüber -
die hatten - leider - keines über!
Da schauten wir uns an verdrossen:
Die Läden sind ja auch geschlossen!!

Und so ward wieder ICH der Retter
nahm ab vom Baum das Lametta!
Mit Terpentinöl und Bedacht
hab ich das Silber abgemacht.
Das Kraut dann gründlich durchgewässert,
mit reichlich Essig noch verbessert,
dazu noch Nelken, Pfeffer, Salz
und Curry, Ingwer, Gänseschmalz!
Dann, als das Ganze sich erhitzte -
das Kraut das funkelte und blitzte -
da konnte ich nur nach oben flehen:
Lass diesen Kelch vorübergehen...!

Als später dann das Kraut serviert
ist auch noch folgendes passiert:
Als eine Dame musste niesen
sah man aus ihrem Näschen sprießen
tausend kleine Silbersterne...
"Mach‘s noch einmal, ich seh‘ das so gerne..."
so rief man ringsum, hocherfreut -
die Dame wusste nicht Bescheid!

Franziska Lehmann sprach zum Franz:
"Dein Goldzahn hat heut Silberglanz!"
Und einer, der da musste mal
der rief: "Ich hab ‘nen‘ Silberstrahl!"
So gab's nach dieser Krautmethode
noch manche nette Episode!

Beim Heimgang sprach ein Gast zu mir:
"Es hat mir gut gefallen hier,
doch wär die Wohnung noch viel netter
hättest du am Weihnachtsbaum Lametta!!!"
Ich konnte da gequält nur lächeln
und mir noch frische Luft zufächeln.
Ich sprach - und klopfte ihm aufs Jäckchen:
"Im nächsten Jahr, da kauf ich 100 Päckchen!!"

Quelle: www.weihnachtsarchiv.de



 

20.

 

Sind die Lichtlein angezündet

Sind die Lichter angezündet,
Freude zieht in jeden Raum.
Weihnachtsfreude wird verkündet,
unter jedem Lichterbaum.
Leuchte Licht mit hellem Schein,
überall, überall soll Freude sein.

Süße Dinge schöne Gaben,
gehen nun von Hand zu Hand,
Jedes Kind soll Freude haben,
jedes Kind in jedem Land.
Leuchte Licht mit hellem Schein
überall, überall soll Freude sein.

Sind die Lichter angezündet,
rings ist jeder Raum erhellt.
Weihnachtsfriede wird verkündet,
zieht hinaus in alle Welt.
Leuchte Licht mit hellem Schein,
überall, überall soll Friede sein

 

21.

 

 

Vierter Advent

Ich steh im Stau,
vierter Advent,
nur Grau in Grau,
kein Kerzchen brennt,
doch stets beim Bremsen Lichter;
der Nebel wird noch dichter.

Die Straße glatt,
noch ungeräumt,
bemerk’ ich matt,
man hat versäumt,
hier tüchtig Salz zu streuen.
„Wie werden wir uns freuen!“

Ertönt es hell,
im Radio
ein Chor zur Stell’;
die Kinder froh
bekannte Lieder singen.
Ich könnt’ vor Freude springen!

Wenn man mich lässt,
hab’ das Gefühl,
ich häng’ hier fest,
auch wird mir kühl;
würd’ gerne Tee jetzt trinken.
He, was soll denn das Blinken?

Der vor mir, steht,
hab’ doch Geduld!
Dass nichts mehr geht,
nicht meine Schuld;
kannst dir dein Hupen schenken
und mal pausier’n beim Lenken!

Ich steh’ im Stau,
es ist Advent,
und weiß genau,
zu Hause brennt
das vierte Licht der Kerzen,
und mich erwarten Herzen

© Ingrid Herta Drewing
Aus der Sammlung
Advents- und Weihnachtszeit





 



 

22.

 

Weihnachtliches Lebkuchen-Dessert

Zutaten

200 g Lebkuchen
200 g Quark
250 g Sahne
1 Pck. Sahnesteif
1 TL Zimt
2 EL Grand Marnier
1/2 Glas Sauerkirschen
125 ml Saft (Kirschsaft)
100 g Puderzucker
Schokoladenraspel

Zubereitung

Lebkuchen zerbröseln und in Grand Marnier und Kirschsaft einweichen. Quark mit Zucker und Zimt verrühren, Sahne mit Sahnesteif schlagen und unter den Quark heben. Immer 1 Schicht Quark, 1 Schicht Lebkuchen und einige Sauerkirschen übereinander in Dessertgläser schichten, die letzte Schicht sollte Quark sein, mit Schokoraspel bestreuen und servieren.



 

23.

 

Advent in Berlin

Auf einem Weihnachtsmarkt der Hauptstadt
einer vergangenen Republik,
an die er viel zu lang geglaubt hat,
steht ein betrunkener Bolschewik.

Rechts hält er seine Papirossi,
links eine Flasche Alkohol.
Egal, ob Wessi oder Ossi:
„Zum Wohl“, grüßt er, „zum Grotewohl!“

Seit Stunden singt er immer wieder –
und schwankt dabei von Stand zu Stand –
dieselben alten Weihnachtslieder,
die Flasche in der schweren Hand.

Singt jedes Lied aus voller Kehle,
als wären die anderen gar nicht da,
aus Leibeskraft, mit ganzer Seele:
„O Tannenbaum, halleluja!“

Bald denkt er nicht mehr an die Sorgen
und Nöte aus der letzten Zeit.
Schön ist das Leben – was ist morgen?
Ach, morgen ist ja noch so weit.

Kein Hut wärmt seinen Kopf, den kahlen.
Durch seine Jacke pfeift der Wind.
Doch seine klaren Augen strahlen
und leuchten wie bei einem Kind.

Berlin bleibt stehen und hört ihm zu.

Und irgendwo ruft einer: „Du,
komm, sing dich ein in unsere Herzen,
kurz ist die Zeit der Fröhlichkeit.
Triffst du auch Quinten nicht und Terzen,
sing uns von Engeln, Sternen, Kerzen,
sing weiter, bis die Ohren schmerzen ...

du armer Geist,
du reicher Geist,
du schöner Geist der Weihnachtszeit.

 


© Andreas Kley, 2007
 

24.

 

Seltsame Töne

Autorin: Anita Menger

Ein Kichern und Tuscheln,
ein Wispern und Raunen.
Die seltsamen Töne,
sie lassen mich staunen.

Hier sitzen die Engel
und singen im Chor.
Dort werkeln sie eifrig –
was geht denn da vor?

Die himmlischen Lieder,
geübt mit viel Fleiß.
Geschenke gebastelt –
das ist der Beweis!

Auch riecht es nach Plätzchen
mit Anis und Zimt.
Es weihnachtet wieder –
jetzt weiß ich’s bestimmt.

 

 

 

WebMart Homepage Tools

Nach oben